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Ritter und Burgen
Im November
2010 beschäftigten wir, die Klasse 4b, uns drei Wochen lang mit
dem Thema „Ritter und Burgen“. Zuerst wurde in einer
„Ritter-Werkstatt“ zu den unterschiedlichsten Themen gearbeitet.
Man konnte erfahren, wie ein Ritter im Mittelalter sich kleidete
und was alles zu einer Rüstung gehörte. Um so einer Rüstung
genauer auf den Grund zu gehen, konnte man selber ein Teil eines
Kettenhemdes herstellen, was sich als gar nicht so einfach
erwies.
Fragen wie „Was sind eigentlich
Wappen und wie könnte ein eigenes aussehen?“ oder „Wie wurde man
überhaupt Ritter?“ wurden erforscht. Damit die Mädchen nicht zu
kurz kamen, durften die Burgfräulein nicht fehlen. Schon mit 15
Jahren mussten diese ihr Elternhaus verlassen, um auf der Burg
ihres Ehemannes (den sie sich nicht selber aussuchen durften) zu
leben. Gutes Benehmen war natürlich an der Tagesordnung. Die
Ritter übten sich währenddessen fleißig im Turnierreiten.
Und wo fand das Ritterleben statt?
Natürlich – auf den Burgen!
Die Burgen beschäftigten uns
gleich eine ganze Woche – es wurde geschnitten, geklebt,
gepinselt, gemalt und gestaltet. So eine Burg besitzt viele
Gebäude, wie zum Beispiel einen Palas, in dem die Ritterfamilie
wohnt. Der Bergfried als wichtigster Turm der Burg beschützt die
Ritter im Falle eines Angriffs. Eine Ringmauer und die Zugbrücke
dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Zum Schluss durften sogar ein paar
kleine Ritter in unsere Burgen einziehen :)
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